Ja, da stimme ich dir zu, Hybriden mit wirklich konstant 'eispinken' Blüten gibt es sicher nur sehr, sehr wenige, aber ansonsten kann ich dein Problem mit meiner Definition ehrlicherweise nicht nachvollziehen, da du im Grunde genommen doch genau dasselbe sagst:
Zitat von Candyhunter
D.h. also, dass ich Blüten dann als eispink bezeichnen würde, wenn sie sehr hell (in der Regel vom gelblichen herkommendes "weiß", quasi wie Zitroneneis) und dabei von einem ganz zarten, rosanen Hauch überzogen sind.
Zitat von mg-m
Für mich ist es ein kühles, sehr zartes Rosa... eher ein weiss oder creme mit einem Hauch von Rosa, also ganz zart.
Wo liegt also das Problem?
Bist du der Meinung, das mein Beispiel-Foto kein Eispink zeigt?
Okay, was ich verstanden zu haben glaube, ist, dass du dafür plädierst, nochmal streng zwischen reinstem Eispink (Foto?) und den rosa Pastelltönen alla
Homer Howard Glidden (denn so würdest du Rhodocallis' Foto wahrscheinlich einsortieren, oder?) zu differenzieren, während ich zugegeben etwas dazu neige, die beiden Begrifflichkeiten in einem Übergangsbereich synonym zu verwenden. So würde ich beispielsweise auch die
Homer Howard Glidden unter eispink einsortieren, weil auf dem Foto für mich ganz klar ersichtlich ist, dass die Blüte das Potential besitzt, deutlich heller ausfallen zu können, mit der Konsequenz, dass der rosa Hauch zarter wird und damit meinem persönlichen Empfinden von eispink entgegen kommt. Auf so einen Gedanken würde ich zum Beispiel bei, - ich sag jetzt mal ein krasses Beispiel -
Portofino nie kommen, die ist rosa und die bleibt rosa, hat aber durchaus das Potential, pastell-Töne auszuprägen.
Insgesamt glaube ich aber auch, dass es sehr, sehr schwierig ist, da ganz genaue Definitionen festzulegen, weil die Übergänge im Endeffekt ja doch fließend sind und das ganze zusätzlich noch durch die extreme Wankelmütigkeit der Farbe rosa verkompliziert wird.