Diese Fragestellung hat mich dazu bewegt, mich registrieren zu lassen. Also, ich habe mir für diese Gattungen ein "Kalk-Trocken-Beet" gebaut. Dafür wurden einige "Wackermänner", spricht große Findlinge als Rahmen mit Hilfe eines Mini Baggers platziert, ca 30-40 cm hoch. Darin habe ich relativ kompakt Restposten von Kalk-Sand Mauersteinen eingeschichtet, ca. 25 -30 cm hoch, aber so, dass noch Ritzen blieben. Darauf habe ich schlicht Sand geschüttet, drei Säcke Rindenhumus und 5 Säcke Kalksplit (den zum Streuen bei Glatteis) eingearbeitet. Achtung: Vorbeugemaßnahmen gegen Katzen ergreifen... (z.B. ultraschall mit Bewegungsmelder), sonst..!
So, dann habe ich verschiedene Orchideen eingesetzt, wobei die Planzstelle mit Substrat nach John Tullock versorgt wurde. Jedenfalls kommen jetzt im zweiten Jahr als Herbstrosette: Himantoglossum hircinum, Ophrys apifera, ophrys apifera x tenthredinifera, Ophrys straussii, Ophry apifera x reinholdii, Ophrys sphegodes, Anacamptis morio. Ophry sicula ist leider Schnecken zum Opfer gefallen. In diesem Jahr waren auch Orchis militaris gut entwickelt und Anacamptis pyramidalis hat zwar nicht geblüht war aber ebenso gewachsen wie 5 Serapias lingua. Und das bei wirklich nicht gutem Wetter an der Nordseeküste. Bin mal auf das nächste Jahr gespannt. Die beschriebenen Wege zu einem Moorbeet kann ich nur bestätigen, obwohl ich keine Drainlöcher unter dem Rand gemacht habe. Pogonien wachsen "wie Unkraut". Mal sehen, ich stelle demnächst mal Bilder ein. So, soviel zunächst als erster Beitrag. Gruß VincentOlaf