In Antwort auf:
Sind diese Pflanzen dann genauso widerstandsfähig wie draußen aufgewachsene?
Hmm, das ist eine knifflige Frage und ich versuche mich mal ganz pragmatisch an einer Antwort: Ich glaube, dass die Widerstandsfähigkeit erst hinterher getestet wird und zuerst nur alles dafür getan wird, die Sämlinge möglichst schnell zum Blühen zu bringen, um vorselektieren zu können, sprich alle gewöhnlich-langweiligen, hässlichen und für die Weiterzucht bzw. Registrierung unbrauchbaren zu eliminieren. Die übrigbleibenden vielversprechenden, schönen, robusten, wüchsigen und was weiß ich was nicht alles (ist von Züchter zu Züchter verschieden, welche Kriterien in den Fokus genommen werden) werden dann unter Freilandbedingungen weiterkultiviert und getestet, wobei sich die Zahl konsequenterweise nochmals reduziert.
Übrig bleiben dann ein paar ganz wenige von hunderten bis tausenden Sämlingen einer Generation, die entweder als 'Bridge Plants' im Zuchtprogramm weiterverwendet werden oder aber vom Züchter als Novum per Registrierung auf den Markt geworfen werden.
Nochmal deutlich ausgedrückt: Das Prozedere dient lediglich der Steigerung der Effizienz, denn dadurch wird relativ zügig Platz für neue Sämlingsgenerationen geschaffen und unnötiger Ballast nicht länger als nötig mitgeschleppt, denn das Geschäft ist kurzlebig und knallhart. Wer also davon leben will, - und in Amerika gibt es da eine ganze Menge Leute von -, der muss zu diesen radikal anmutenden Methoden greifen.
In Antwort auf:
Ist diese Nählösung so aufwendig?
@ Sag mal, butterfly, meinst du damit was Spezielles, oder hast du den Begriff "Nährlösung" einfach als zusammenfassenden Begriff für die dauernd per Gießwasser zugeführten Düngemittel verwendet?