Moin Butterfly,
erstmal danke für die Bilder. Melde mich noch per Mail wenn ich mehr Zeit habe.
Es kommt eigentlich nur darauf an wo die Hostas her sind. Baumärkte/Gartencenter sowie Gärtnereien die Hostas nur durchhandeln würde ich meiden. Sichere Bezugsquellen gibt es in Barneveld NL, Speyer und Südostbayern
. Jedenfalls sind das die zwei Betriebe mit denen ich ausschließlich zusammen arbeite. Es gibt sicherlich noch mehr gute Bezugsquellen, werde mich hierzu nicht öffentlich äußern oder eine Wertung abgeben, da es dann auf Mutmaßung beruhen würde.
Die Zahl der optisch erkennbaren infizierten Pflanzen in den Baumärkten hat etwas nachgelassen, im Vergleich zu den Jahren zuvor. Es stehen aber noch immer genügend HVX-Pflanzen dazwischen. Speziell Gold Standard und Ihre Sports, Blue Cadet und die ganzen plantaginea Abkömmlinge (Sweet Susan, Royal Standard,...). Es scheint als ob hier zumindest ein erster Selbstreinigungsprozess eingesetzt hat. Wenn es bei den Produzenten der Massenware an den Geldbeutel geht kommen die auch ins Überlegen. Steter Tropfen höhlt den Stein.
Hat man sich eine HVX-Hosta eingefangen besteht bei sachgemäßem Umgang kaum eine Gefahr der Verbreitung. Vorsichtig rausmontieren und im Hausmüll entsorgen, an die Stelle 6 Monate keine Hosta setzten.
Grundsätzlich an Hostas nicht schneiden sondern Blätter und Blütenstiele brechen, wenn geschnitten wird (an verdächtigen Pflanzen) das Schneidewerkzeug desinfizieren (Alkohol, Feuer). Wir lassen im Betrieb das Laub an den Pflanzen bis es komplett eingezogen ist und ziehen es dann händisch weg, geht genauso schnell wie mit der Schere.
Grüße planwerk