Bodenvorbereitung und Bodenverbesserung - Clematis
Sandböden
Sind meist leichte, nährstoffarme Böden, die zur Austrocknung neigen.
Deshalb muss man vor dem pflanzen dafür sorgen, dass das Wasser- und Nährstoffspeicherungsvermögen verbessert wird.
Das kann man durch die Zugabe von Lehm, alternativ Bentonit und Humus sowie abgelagertem Kompost erreichen.
Verdichtete Bodenschichten ( durch bauen, schweres Gerät z. b.) müssen immer aufgebrochen werden.
Schwerde Böden – Lehm oder eingeschränkt Tonböden
Müssen vor der Pflanzung Wasser- und Luftdurchlässiger gemacht werden.
Dazu nimmt man abgelagerten Kompost, Sand, kleine Steine, Splitt oder Schotter.
Auch Perlite bringt Luft in den Boden.
Sand und Steine können tief eingearbeitet werden.
Kompost und andere organische Bestandteile bitte nur in die obere Schicht einbringen.
Eigentlich sind schwere Tonböden nicht geeignet für Clematis
Man kann es trotzdem versuchen
Dazu muss der Boden tief gelockert und gleichzeitig mit Schotter, kleinen Steinen und Sand Luftdurchlässiger gemacht werden.
Dazu was ich bei Lehmböden angemerkt habe.
Ich würde auf jeden Fall eine Drainage einbauen.
Es reicht wenn man Steine unten ins Pflanzloch gibt. Clematis hassen Staunässe.
Auch sollte man berücksichtigen das Clematis eine tiefe Bodenlockerung wünschen.
50-60 cm sollten es schon sein, bei ungünstigen Lagen besser 70 cm
Dann die Bodenverbesserung nicht vergessen. Je nach Bodenart.
Die Clematis kontrollieren und wenn der Wurzelballen zu trocken ist – tauchen.
Das geschieht so lange bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.
Dabei nicht die zarten Austriebe beschädigen.
Jeder Knick kann eine Eintrittstelle für die Clematiswelke sein.
Die Clematis wird so gepflanzt, das der obere Rand des Wurzelballens etwa 9-10cm unter der Erdoberfläche liegt.
Das ist wichtig, damit die Pflanze sich regenerieren kann, falls sie mal oberirdisch abstirbt.
Wenn man ein perforiertes Rohr(mit Kiesel auffüllen) mit ins Pflanzloch gibt, kann man später in Trockenzeiten besser wässern. Auch für die Flüssigdüngung geeignet.
Ich werfe immer eine Handvoll Hornspäne ins Pflanzloch. Die werden mit der Erde vermischt, damit der Wurzelballen damit nicht in Kontakt kommt.
Ein Gießrohr bietet sich immer dort an, wo die Clematis schlecht mit Wasser versorgt werden kann.
Das kann in der Nähe von Mauern sein( 50-90cm) entfernt pflanzen oder unter Bäumen und Sträuchern.
Man könnte aber auch eine Gießmulde lassen. Nur das vertragen einige Clematis wie die Alpinas, Macropetalas, Montanas und Orientalis nicht. In besonders nassen Lagen sollte man die genannten auf eine kleine Erhöhung setzten.
Wenn man die Clematis in Bäume oder Sträucher leiten möchte, sollte man den unmittelbaren Wurzelbereich meiden. Empfohlen wird ein Abstand 50 cm bei kleineren Sträuchern, bis 1 m bei größeren. Die Triebe werden dann in die entsprechende Richtung geleitet.
Alternativ könnte man auch in ein bodenloses Gefäß pflanzen das man in den Boden einlässt.
Wenn man den Pflanzplatz am Baum oder Strauch aussucht, sollte man immer die kühle Schattenseite bevorzugen. Die Triebe wachsen immer dem Licht entgegen.