Also, im März habe ich aus Zeitmangel oder Faulheit den Dünger bei die Rosen geworfen. Eine Hand voll pro Rose. Ich habe den Dünger nicht untergehackt, weil ich dachte, das er auch so wirken wird. Ich könnte mich deswegen heute noch in den Hintern beißen, weil ich so faul war
. Aber bei so vielen Rosen ist das ja eben auch eine Menge Arbeit. Nach einigen Wochen wurden ganz vielen Rosen plötzlich von unten dunkelbraun bis schwarz. Ich hab einen riesigen Schreck bekommen und mich durch alle möglichen Rosenforen und Rosenbücher durchgelesen, woran das liegen könnte. Schließlich habe ich es für das Beste gehalten, die Rosen auf Stock zu schneiden. Das hat mich so was von geärgert, das könnt ihr Euch nicht vorstellen
. Erst dachte ich, die Rindenfleckenkrankheit könnte für die schwarzen Stiele verantwortlich sein, aber sicher bin ich mir bis heute nicht. Vielleicht war es der Dünger, der in Kontakt mit den Rosentrieben kam und zu scharf dafür war? Jedenfalls haben sich bis heute noch nicht alle Rosen von der Rückschneide-Aktion erholt und sind noch entsprechend klein. Einige Rosen die dunkel untenherum wurden habe ich auch gelassen und wollte abwarten. Später musste ich sie doch abschneiden. Die Triebe waren von innen irgendwie glasig und die Rose wurde nicht mehr versorgt.
Das ist der Grund, warum ich in diesem März nur mit Hornspänen und etwas Rinderdung oder Pferdemist düngen werden. Ich hatte auch im letzten Jahr einige Rosen nur damit gedüngt und diesen Rosen ist nichts passiert, sie sind prima gewachsen.