Es gibt zwei "Standard-Pflanzzeiten", Frühjahr und Herbst. Gehölze, Stauden und frühblühende Zwiebel- und Knollenpflanzen werden im Herbst gesetzt, denn dann haben sie mit dem Wachstum abgeschlossen und werden sozusagen "im Schlaf" umgebettet.
Ausnahmen sind zum Beispiel Schneeglöckchen und Märzbecher - sie werden direkt nach der Blüte "in the green" verpflanzt, weil ihre Zwiebeln schnell unter Austrocknung leiden.
Sommerblühende Zwiebel- und Knollenpflanzen wie Dahlien und Gladiolen werden im Frühjahr gepflanzt. Pflanzen, die zur Überwinterung gut eingewurzelt sein müssen, wie zum Beispiel winterharte Fuchsien, kommen auch im Frühjahr in die Erde.
Außerdem gibt es für manche Zwiebelpflanzen, die eine Sommerruhe einhalten, noch eine Extra-Pflanzzeit im Sommer. Dazu zählen zum Beispiel herbstblühende Krokusse und Madonnenlilien.
Für die Aussaat von Blumen gibt es unterschiedliche Zeiten, zum Beispiel, weil manche Samen Frost benötigen. Grundsätzlich kann man aber einfache Sommerblumen (Sonnenblumen, Kapuzinerkresse, Löwenmäulchen usw.) im Frühjahr aussäen. Genaue Angaben zur Aussaat findet man auf der Rückseite der meisten Samentüten.