In 2005 habe ich mit Rosen begonnen, d.h. ich habe schweren Lehmboden, den ich mit Sand aufgelockert und mit Kompost + Pferdemist verbessert habe - da hinein habe ich Ende März meine wurzelnackten Schätzchen gepflanzt. In dem ersten jahr habe ich weder zusätzlich gedüngt noch irgendwas gespritzt = ab August hatte ich an vielen SRT. Übers die Saison verteilt gabs nur Kaffeesud und Bananenschalen.
In 2006 gabs im Januar Pferdemist, im März nach dem Rückschnitt Rosendünger für alle, pulvrig, zum einharken. Um SRT vorzubeugen habe ich außerdem in 3 wöchigem Abstand Ackerschachtelhalmbrühe gespritzt und gegossen + Kaffeesud und ab und an Bananenschalen sowie Neemsud gegen Ungeziefer = ab August SRT.
In 2007 gabs wieder Rosendünger nach dem Frühjahrsschnitt, eine Combispritzung aus Vitanal + Pilzmittel (Gönewein) im April und Mai, die 3. Spritzung im Juni ist verregnet = ab Mitte/Ende Juli SRT und teilweise Mehltau. Im September habe ich das erste Mal Patentkali probiert.
Was ich in 2008, außer regelmäßig düngen, mache, weiß ich noch nicht. Meine Erfahrungen sehen eigentlich so aus, daß es wenig ausmacht, ob ich was spritze oder nicht, wenn die SRT-Zeit kommt, erwischt es viele von meinen Grazien, egal ob englische oder historische, bei den modernen, z.b. Kordes mit 4* passiert nix.
Ich hätte natürlich am liebsten, daß alle total gesund blieben, aber ich werde nicht alle 2 - 3 Wochen zur Giftspitze greifen und die Neem- oder Ackerschachtelhalmgaben wöchentlich verabreichen, ich kann mit SRT leben, möchte die Rosen nicht missen.
Auf meinem Wunschzettel steht u.a. eine Rosengabel - mal sehen, wie ihnen die luftgen Füße, zumindest im oberen Bereich, bekommen
lg
gretel