Mein Gemüsegarten ist ziemlich klein und ich werde wieder etwas Suppengemüse, wie Lauch, Karotten und Sellerie anbauen, weil ich es praktisch finde, diese Sachen griffbereit zu haben. Buschbohnen hab ich auch sehr gerne und sie gedeihen auch immer recht gut. Im letzten Jahr hab ich Salat schneckensicher in Gefäße gepflanzt und hoch aufgestellt - das hat sich gut bewährt und ich werde das heuer auch praktizieren. Ausdauernde Kräuter, wie Salbei, Thymian, Oregano, Ysop, Estragon, Bohnenkraut, Majoran, Pimpinelle, Currykraut und verschiedene Minzen sind im Kräutergarten und ich versuche sie so im Zaum zu halten, dass sie sich gegenseitig nicht verdrängen. Bei Petersilie, Dill, Borretsch und Muskatellersalbei warte ich, wo sie von selbst aufgehen und lasse sie dort nach Möglichkeit weiterwachsen, weil sie am selbst gewählten Standort am besten gedeihen - sehr gerne auch zwischen Rosen und Stauden. An freien Stellen zwischen Blumen und Gemüse finden auch Ringelblumen und Kapuzinerkresse Platz. Rosmarin, Lorbeer, Zitronengras, Zitronenverbene, Ananassalbei, Johannisbeersalbei und Strauchbasilikum halte ich als Kübelpflanzen, die sich derzeit in verschieden warmen Winterquartieren befinden und dort auch laufend geerntet werden können. In einer schattigen Nordost-Ecke habe ich noch eine Liebstöcklpflanze, die jedes Jahr so in die Höhe schießt, dass sie im 1. Stock zum Fenster hereinschaut.
Meine hauptsächlichen Aktivitäten gelten aber, seit ich im letzten Jahr von einem schlimmen Virus befallen wurde, den Tomaten, die ich im März aussähen und dann weiterpäppeln werde. Ich habe mittlerweile viele Sorten zur Auswahl und muss mich erst entscheiden, welche es dann werden sollen. Ich denke so an 30 Sorten, die überwiegend in Töpfen kultiviert werden. Im letzten Sommer war ich von meinem Erfolg begeistert. Und hier ein paar Collagen aus dem letzten Gartenjahr: