#41

RE: Rosen in Kübeln

in Rosen allgemein 29.04.2010 23:36
von trollbraut • Hängemattentester | 2.278 Beiträge

Hallo Jürgen,

ich sehe gerade das deine "Schnecken-Rose" doch tatsächlich noch lebt!
Wenn ich mal ehrlich bin, hätte ich nicht gedacht das sie in diesem Topf so lange überlebt.
ECHT KLASSE!


gruß Anke

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#42

RE: Rosen in Kübeln

in Rosen allgemein 30.04.2010 13:09
von gretel1 • Supermoderatorin | 11.971 Beiträge

Im Winter 2008/2009 hatte ich die Rosen in Kübeln einfach auf der Terrasse stehen lassen, damit sie Regen abkriegen und nicht evtl. trocken-frieren -> es gab einige Ausfälle.

Im vergangenen Winter habe ich sie nah an die Hauswand gerückt, Styropor drunter und Vlies um die unteren Zweige gewickelt, etw. Heu zum anhäufeln im Topfrand. Das hat gut funktioniert, es waren fast lauter frisch gepflanzte aus der Ende-November-Lieferung. Als Schnee lag, habe ich davon welchen auf die Kübel gepackt.
So hat es ja bei Euch, die es so gemacht hatten, auch geklappt.
Ein GWH habe ich nicht.

Eine Eglantyne wohnt seit 3 Jahren im gleichen Kübel. Sie ist sozusagen die Bonsai-Variante ihrer Schwester im Beet.


LG
gretel
Klimazone 8a NRW

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#43

RE: Rosen in Kübeln

in Rosen allgemein 04.05.2010 19:47
von Wühlmaus • Wasserträger | 82 Beiträge

"ich sehe gerade das deine "Schnecken-Rose" doch tatsächlich noch lebt!
Wenn ich mal ehrlich bin, hätte ich nicht gedacht das sie in diesem Topf so lange überlebt."

Wenn ich ehrlich bin, mich wundert immer das so viele Pflanzen meinem überaus professionellem Bestreben sie in den Pflanzenhimmel zu befördern trotzen und nicht nur nicht das Zeitige segnen, sondern auch noch die Kraft aufbringen zu blühen


Schöne Grüße
Jürgen

zuletzt bearbeitet 04.05.2010 19:48 | nach oben springen

#44

RE: Rosen in Kübeln

in Rosen allgemein 11.10.2010 19:34
von gretel1 • Supermoderatorin | 11.971 Beiträge

Hortensie
Du hattest im Rosa Rosen-threat nach der Sorte "Generous Gardener " gefragt, bzw. danach, wie sich größere Rosen im Kübel verhalten.


Ich selber habe die Erfahrung gemacht, daß Rosen, die über Jahre im Kübel gehalten werden, irgendwann den Eindruck machen, als ob sie da raus müssten oder ganz dringend neue frische Erde brauchen, unabhängig davon, ob sie mehr Dünger als die ausgepflanzten bekommen haben. Soll die Rose weiterhin im Kübel bleiben, kommt man um das Procedere des Herausnehmens, evt. etwas alte Erde und Wurzeln entfernen, frische Erde in den Kübel und Rose wieder einsetzen, kaum drumrum. Länger als 3 Jahre habe ich noch keine Rose im Kübel gehalten. Jedesmal nach dem auspflanzen ins Beet konnte ich einen erheblichen Unterschied vom Gesamteindruck her feststellen. Bestes Beispiel die Austin-Sorte Benjamin Britten : im großen Kübel wenig Zuwachs, bammelige Triebe, viel SRT und wenig Blüten. Letzten Herbst zog sie ins Beet und ist nun ein wunderbar harmonischer, kompakter Strauch geworden, der nicht mehr auseinanderfällt, ca. 1,40 m hoch, Laubgesund und voller Blüten, sozusagen ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ähnlich zeigte sich die Entwicklung auch bei andern Sorten.

Bei einigen groß werdenden Rosen probiere ich gerade aus, ob sie im Kübel zwar gut wachsen und blühen, aber insgesamt wesentlich kleiner bleiben, z.b. Stanwell Perpetual, Tam O`Shanter und Louise Bugnet. Ob sie sich auf Dauer im Kübel wohlfühlen bezweifle ich, will es aber probieren.

Die sogenannten Morbiden Rosen sollen grundsätzlich besser im Kübel aufgehoben sein. Da die meisten morbiden, die ich kenne, einen unschönen Wuchs zeigen und zudem oft nur 1 - 2 triebig wachsen, finde ich persönlich, daß sie im Kübel noch problematischer wirken...

Grundsätzlich halte ich es mit dem Satz : probieren geht über studieren


LG
gretel
Klimazone 8a NRW

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