kann ich so aus erfahrung nicht zustimmen. gerade leichter boden, wo mist drin ist, hält wasser besser und das bodenleben ist deutlich vermehrt.
auch in den puren misthaufen von reitställen tummeln sich extrem viele, dicke regenwürmer.
frischer mist mit mit stroh ist natürlich nicht so optimal, wegen des hohen ammoniakgehaltes. frischen stallmist mögen auch die wenigsten pflanzen.
am allergünstigsten sind die reinen knöttel, da ist kein urin enthalten.
übrigens wächst auf einem sich selbst überlassenen misthaufen nach einiger zeit alles mögliche, ziemlich üppig und keine zeigerpflanzen für saure böden, sondern pflanzen mit ansprüchen an einen neutralen ph wert. vor allem ist so ein haufen misterde leben pur.von daher kann ich nicht nachvollziehen, warum da böden aus dem gefüge geraten.
das bodenleben geht eher daran zu grunde, dass der boden zu häufig bearbeitet wurde. du schreibst ja der mist wurde untergearbeitet.
frischen mist eingraben bringt auch nicht soviel, da durchs graben das bodenleben empfindlich gestört wird, eine mistschicht oben drauf ist deutlich wirksamer. so ist es ja auch natürlich, denn alles organische wie zb blätter fällt ja normalerweise auf den boden und wird nach und nach zu humus.
ich bringe zb meinen mist nur in die pflanzlöcher ein, oder oben drauf als mulchschicht. damit macht man den boden nicht kaputt.