#31

RE: Wer gibt seinen Rosen Pferdemist?

in Rosen allgemein 11.12.2011 07:26
von Sonnenschirm • Pflanzenflüsterer | 3.169 Beiträge

Ich habe im Herbst Alpakamist an meine Rosen gegeben und muß erst einmal schauen, was meine Rosen davon halten. Die Betreiber des Hofes benutzen ihn natürlich auch und ich muß sagen, die Rosen sehen da immer besser aus als meine. Ich werde im nächsten Jahr berichten, was es ihnen gebracht hat.


LG Sonnenschirm

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#32

RE: Wer gibt seinen Rosen Pferdemist?

in Rosen allgemein 11.12.2011 07:59
von trollbraut • Hängemattentester | 2.278 Beiträge

Ich hatte auch schon überlegt, ob ich es mache.
Wohne zwar in der Stadt, aber ich hätte da noch eine Quelle bei einer
Freundin auf dem Land.(Pferd)
Nur den Transport im Auto stelle ich mir etwas ekelig vor.
Pellets hatte ich auch schon. Leider nur einen kl. Beutel- dann war er
auch schon ausverkauft.Der hat sogar angenehm nach Pferdestall
gerochen.
Vielleicht sollte ich nur den "abgeäppelten" vor der Wiese sammeln.


gruß Anke

zuletzt bearbeitet 11.12.2011 08:00 | nach oben springen

#33

RE: Wer gibt seinen Rosen Pferdemist?

in Rosen allgemein 11.12.2011 12:43
von butterfly • Admin | 12.137 Beiträge

Zitat
wobei es wäre schneller gedüngt, als die schufterei mit den knötteln. ich muss denen antrainieren ordentlich auf einen haufen zu machen und nicht querfeldein



Das mach mal - oder gleich an die Rosen bzw. Beete. Im Herbst/ Winter sollte das ja vielleicht gehen.


sonnige Grüße
Anja

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#34

RE: Wer gibt seinen Rosen Pferdemist?

in Rosen allgemein 11.12.2011 13:06
von Claudia (gelöscht)
avatar

ich würde das gerne mal probieren und meine Schwester hat auch Pferde, aber irgendwie landet der Mist nie bei mir


Rosige Grüße Claudia

Klimazone 7b
______________________________________________________________
In der Enge unseres heimatlichen Gartens, kann es mehr Verborgenes geben, als hinter der Chinesischen Mauer
(Antoine de Saint-Exupery)

zuletzt bearbeitet 11.12.2011 13:06 | nach oben springen

#35

RE: Wer gibt seinen Rosen Pferdemist?

in Rosen allgemein 10.04.2012 09:42
von Gregor • Rabattenstylist | 1.115 Beiträge

Gut gesagt Claudia Meine Mutter wollte für ihre Edelrosen Pferdemist und meinte, dass ich dann sehen werde, wie sie wachsen. Ich habe meine dieses Jahr mit sogenannter Terra Breta gedüngt, ist gerieben Schwarzkohle und das hilft, um einen schlechten Boden wieder zu verbessern. Eine Macrocarpa hat schon darauf geantwortet und zeigt jetzt schon leicht ein paar Knospen, obwhol es noch sehr kühl ist.

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#36

RE: Wer gibt seinen Rosen Pferdemist?

in Rosen allgemein 10.04.2012 16:06
von Amelia • Kompostverteiler | 304 Beiträge

Ich habe einen Pferdehof in der Nachbarschaft und kann mir den Mist von dort mit der Schubkarre abholen. Ich werfe ihn aber nicht direkt zu den Rosen, sondern auf den Kompost. Wenn der Kompost reif ist, verteile ich ihn bei den Rosen und Stauden.


Rosige Grüße
Amelia

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#37

RE: Wer gibt seinen Rosen Pferdemist?

in Rosen allgemein 11.04.2012 11:57
von sonja • Rabattenstylist | 1.973 Beiträge

Ich kann mich hier mit Pferdemist auch "eindecken" bis zu den Ohren.

Soviel ich weiß ist Pferdemist nicht für jeden Boden geeignet!!!!!
Angeblich wärmt Pferdemist den Boden heftig an/ auf und sollte daher nur in kalte Lehmböden eingebracht werden.
Zudem versauert der Boden arg....davon kann ich ein Lied singen.
Unsere Gartenvorbesitzer haben den kostenlosen Pferdemist tonnenweise um Garten untergearbeitet.
Die Folge war: Es fand sich in den stark gedüngten Bereichen kein einziger Regenwurm mehr, der Boden/ Substrat war so luftig, dass Wasser nicht gehalten werden könnte, in dieser Erde wuchsen nur "saure Pflanzen"...und diese auch super schlecht, weil eben das Wasser nicht gehalten wurde.
Es hat drei Jahre gedauert, bis in diesen Boden wieder Leben einkehrte.

Also, wenn Pferdemist, dann ganz vorsichtig dosiert und niemals zu oft hintereinander einsetzen.

Die Zwischenstufe über den Kompost ist der bessere Weg.

LG Sonja


__________________________________________________
Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.

zuletzt bearbeitet 11.04.2012 11:59 | nach oben springen

#38

RE: Wer gibt seinen Rosen Pferdemist?

in Rosen allgemein 11.04.2012 16:27
von sonja • Rabattenstylist | 1.973 Beiträge

__________________________________________________
Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.

zuletzt bearbeitet 11.04.2012 16:34 | nach oben springen

#39

RE: Wer gibt seinen Rosen Pferdemist?

in Rosen allgemein 13.04.2012 08:01
von Nachteule • Kompostverteiler | 308 Beiträge

kann ich so aus erfahrung nicht zustimmen. gerade leichter boden, wo mist drin ist, hält wasser besser und das bodenleben ist deutlich vermehrt.
auch in den puren misthaufen von reitställen tummeln sich extrem viele, dicke regenwürmer.
frischer mist mit mit stroh ist natürlich nicht so optimal, wegen des hohen ammoniakgehaltes. frischen stallmist mögen auch die wenigsten pflanzen.

am allergünstigsten sind die reinen knöttel, da ist kein urin enthalten.
übrigens wächst auf einem sich selbst überlassenen misthaufen nach einiger zeit alles mögliche, ziemlich üppig und keine zeigerpflanzen für saure böden, sondern pflanzen mit ansprüchen an einen neutralen ph wert. vor allem ist so ein haufen misterde leben pur.von daher kann ich nicht nachvollziehen, warum da böden aus dem gefüge geraten.

das bodenleben geht eher daran zu grunde, dass der boden zu häufig bearbeitet wurde. du schreibst ja der mist wurde untergearbeitet.
frischen mist eingraben bringt auch nicht soviel, da durchs graben das bodenleben empfindlich gestört wird, eine mistschicht oben drauf ist deutlich wirksamer. so ist es ja auch natürlich, denn alles organische wie zb blätter fällt ja normalerweise auf den boden und wird nach und nach zu humus.

ich bringe zb meinen mist nur in die pflanzlöcher ein, oder oben drauf als mulchschicht. damit macht man den boden nicht kaputt.


LG

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#40

RE: Wer gibt seinen Rosen Pferdemist?

in Rosen allgemein 13.04.2012 10:24
von sonja • Rabattenstylist | 1.973 Beiträge

Ich habe selber noch nie mit Pferdemist gedüngt und kann daher nur beschrieben was ich vorgefunden habe.

Unsere Vorbesitzer hatten ihr Gurkengewächshaus auf der beschrieben Stelle stehen.
Ich habe das Gewächshaus auch noch in voller "Aktion"gesehen.
Die Gurken wuchsen gut, standen komplett im Pfedermist.
So ging es Jahr um Jahr: Pferdemist rein, die Gurkensetzlinge in den Mist ....und dieser "Misthaufen" wuchs Jahr um Jahr.
Am Ende stand ich in gut 50cm tiefen Pferdemist aller Verrottungsstufen.
Wir bauten das Gewächshaus ab, verteilten den Mist ebenerdig und pflanzten dann neue Stauden.
Nur die Stauden, die mit saurem Boden ( der natürliche Boden ist hier Lehmboden mit einem hohen Kalkanteil) zurechtkamen, die mickerten vor sich hin. Der Rest verabschiedete sich für immer!
Ich kaufte daraufhin Preisbeeren....die wuchsen gut.....wenn man den Gartenschlauch daneben gelegt hätte. Der Boden hielt die Feuchtigkeit nicht. Obwohl ich am Morgen und am Abend gegossen habe, gingen die Pflanzen nach und nach ein.....und der Boden war in der Tat so was von super trocken....bei Dauerregen allerdings so was von klitsch nass....

Und wenn ich schriebe, dass auf einer Fläche von 20 qm kein Leben für drei Jahre vorhanden war, dann stimmt das leider auch .

Allerdings befand sich im Pferdemist auch Stroh.

In Bielefeld gab es einen Pferdebauern, der sich extra ganz bestimmte Regenwürmer für seinen Pferdemist besorgte.
Er klärte mich auch, dass normale Regenwürmer mit der Hitze des Mistes nicht zurechtkommen, bzw. in der Hitze sterebn.

Auch hier kann ich nur das Wissen anderer wiedergeben.
Ich sage ja auch nicht, dass Pferdemist nicht ins Beet darf, ich sage nur: Vorsicht!

Sonja


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